100 Days of Art – Day 34: Ode to Joy

The final movement from Ludwig von Beethoven’s 9th and final symphony ranks among my and the rest of the world’s favorite pieces of music. The fact that he composed this in his head, while totally deaf, explains how music and art really works with the artist. Senses aren’t required, because the artist is the art. Beethoven felt the poem upon which his movement was based, and simply translated what was in his head to music. However, I’m not sure this is what he had in mind:

From Wikipedia:
Ode to Joy” (German: “An die Freude”, first line: “Freude, schöner Götterfunken”) is an ode written in the summer of 1785 by German poet, playwright and historian Friedrich Schiller and published the following year in Thalia. A slightly revised version appeared in 1808, changing two lines of the first and omitting the last stanza.

Perhaps this would have been more what he’d envision in the 21st century: a flash mob sponsored by a French bank on Spanish soil, enjoyed by you, wherever you are.

Approximation:

Joy, beauty from God's glimmer,
Daughter of Elysium,
We, drunk with fire, step into
Your shrine, Heavenly One.
Your magic binds together 
that which custom would divide;
Human beings become brothers
where your gentle wing is found.
Be embraced, millions!
This kiss is for the whole world!
Brothers, over starry heavens
Must a loving Father live.

Beethoven didn’t use the entire poem or it would have been a concert and not simply the final movement. Here’s  the full poem in its original German:

An die Freude

Language: German

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode [streng]1 geteilt;
[Alle Menschen werden Brüder]2,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja - wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
Was den großen Ring bewohnet,
Huldige der Sympathie!
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.

Freude trinken alle Wesen
An der Brüsten der Natur,
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küße gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod.
Wollust ward dem Wurm gegeben, 
Und der Cherub steht vor Gott.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such ihn überm Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.

Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
Die des Sehers Rohr nicht kennt. 
 Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmel prächt'gen Plan,
Wandelt, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.

Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
[Zu der Tugend steilem]3 Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn. 
Duldet mutig, Millionen!
Duldet für die beßre Welt!
Droben überm Sternenzelt
Wird ein großer Gott belohnen.

Göttern kann man nicht vergelten;
Schön ist's, ihnen gleich zu sein.
Gram und Armut soll sich melden,
Mit den Frohen sich erfreun.
Groll und Rache sei vergessen,
Unserm Todfeind sei verziehn.
Keine Thräne soll ihn pressen,
Keine Reue nage ihn 
Unser Schuldbuch sei vernichtet!
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder - überm Sternenzelt
Richtet Gott, wie wir gerichtet.

Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmut Kannibalen,
Die Verzweiflung Heldenmut - -
Brüder, fliegt von euren Sitzen,
Wenn der volle Römer kreist,
Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:
Dieses Glas dem guten Geist! 
Den der Sterne Wirbel loben,
Den des Seraphs Hymne preist,
Dieses Glas dem guten Geist
Überm Sternenzelt dort oben!

Festen Mut in schwerem Leiden,
[Hilfe]4, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen, -
Brüder, gält' es Gut und Blut -
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut! 
Schließt den heil'gen Zirkel dichter,
Schwört bei diesem goldnen Wein,
Dem Gelübde treu zu sein,
Schwört es bei dem Sternenrichter!

Good thing he edited out that last stanza! I’ve edited this post to include this clip from “Copying Beethoven” so you can get the full effect. It’s not entirely historically accurate, as the deaf Beethoven didn’t attempt to conduct the orchestra, merely assisting, but you get the impact one piece of art can have … and maintain. Somewhere in time, an alien race will spare humanity based solely on the existence of this work–because, as long as there is an Ode to Joy, there is hope for humanity.

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